Pfefferspray oder Pfefferpistole?

Pfeffersprays gelten als effektive Selbstverteidigungswaffen. Zu ihren Nachteilen zählt die Tatsache dass sie nur auf kurze Distanz wirken, sowie das Zielen in Stresssituationen nicht leicht ist. Außerdem verlieren sie ihre Wirkung, wenn das Ziel mehr als 3-4 Meter entfernt ist.

Mit einer Pfefferpistole stellt sich die Situation anders dar.

Eine Pfefferpistole, auch Pfefferspraypistole oder Pepper Gun genannt, ähnelt in Aussehen und Handhabung einer klassischen Handfeuerwaffe, wirkt also wie eine Pistole.
Bei Pfefferpistolen kommen 2 Funktionsweisen zum Einsatz. Die meisten Pfefferpistolen wirken nach dem Prinzip einer Wasserpistole (Mace Peppergun), wie man sie vielleicht noch aus der Kindheit kennt. Man legt eine Dose mit Reizstoff ein und durch Betätigen des Abzuges wird die Flüssigkeit mechanisch herausgedrückt, so dass man mehrere Sekunden zielgerichtet sprühen kann.

Bei der anderen Funktionsweise wird der Wirkstoff durch eine pyrotechnische Ladung verschossen (Piexon Jet Protector), wodurch eine höhere Reichweite, Geschwindigkeit und Treffsicherheit erzielt wird. Außerdem haben diese Pfefferpistolen den Vorteil auch in geschlossenen Räumen und bei Gegenwind eingesetzt werden zu können, ohne Gefahr zu laufen sich irrtümlich selbst außer Gefecht zu setzen.