Guardian Angel II

Guardian Angel II

Einen besonderen Platz im Marktsegment Pfefferpistolen nimmt mit Sicherheit die Serie Guardian Angel des schweizer Herstellers Piexon ein. Mittlerweile gibt es die erfolgreichen High Tech Verteidigungsgeräte in der 3. Generation.

Während die Erstentwicklung, der Jet Protector DS-201 (Guardian Angel I) noch nicht viel Ähnlichkeit mit einer Pfefferpistole hatte, erinnert die Weiterentwicklung doch schon sehr stark an eine Pistole.

Alle Geräte zeichnt aus, dass sie über eine besonders kompakte, handliche und flache Bauform verfügen. Sie können bei jeder Gelegenheit, ob beim Sport oder in großer Abendgala, unauffällig und jederzeit griffbereit mit gefüphrt werden.

Die Bedienung ist nicht schwerer oder komplizierter als die einer Spraydose. Das moderne, durchdachte Design sorgt dafür, dass man den Guardian Angel automatisch richtig in die Hand nimmt. Als einziges Bedienelement ist der Abzug vorhanden, den man von beiden Seiten durch das Bedienfenster problemlos mit dem Zeigefinger bedienen kann. Somit ist der Guardian Angel für Rechtshänder als auch für Linkshänder gleichermaßen einfach und sicher zu bedienen.

Im Gegensatz zu Pfefferspray wird der flüssige Reizstoff, 10% OC (Oleoresin Capsicum), mit Hilfe eines pyrotechnischen Gasgenerators (Treibladungspatrone) verschossen. Das funktioniert ähnlich wie man es von Gurtstraffern oder Airbags im Kfz-Bereich kennt. Der Wirkstoffstrahl wird dadurch mit einer Geschwindigkeit von ca.145 km/h (40 m/s) beim GA I und mit ca. 180 km/h (50 m/s) beim GA II beschleunigt, was einem Vielfachen der Geschwindigkeit eines normalen Pfeffersprays entspricht.

Die spezielle Ausführung der Austrittsdüsen bewirkt, dass der erzeugten Austrittsstrahl nicht nur mit extrem hoher Geschwindigkeit austritt, sondern über die gesamte Distanz von 0,5 bis 5 Metern wie ein flüssiges Geschoss wirkt. Diese hohe Geschwindigkeit macht den Wirkstoffstrahl natürlich extrem windstabil und erschwert es jedem Angreifer, sich instinktiv und rechtzeitig weg zu ducken. Allerdings erfordert die Benutzung um zu Treffen auch ein genaues Zielen im Vorfeld, denn im Gegensatz zu Pfefferspray ist eine Zielkorrektur während des Sprühens nicht möglich.

Mit dem Guardian Angel lassen sich 2 Schuss mit je 6 ml Reizstoff abgeben. Nach Abgabe der ersten Ladung wird automatisch auf die 2te Ladung umgeschaltet. Wie auch eine Dose Pfefferspray, muss der GA nach den beiden Schüssen entsorgt werden, da er sich nicht nachladen lässt.

Dennoch gibt es Vorteile gegenüber handelsüblichen Pfeffersprays:

  • Ein Druckverlust wie er bei einer Sprühdose vorkommen kann ist durch die beiden Treibladungen ausgeschlossen
  • Er funktioniert aus jeder Lage heraus
  • Der GA ist weitgehend unabhängig von Temperaturschwankungen, im Bereich von -20 bis +80 Grad Celsius funktioniert er problemlos

Die Fa.Piexon, Hersteller des Guardian Angel, garantiert eine Zuverlässigkeit von 99,5 % und gibt eine Garantie von 3 Jahren auf die Funktion des Gerätes.